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Hallo, liebe Community

Am Anfang, als ich überlegte ob ich ein neues Fan-Fiction Forum eröffnen sollte, stand bei mir der Gedanke, dass es bereits eine Menge Fan-Fiction Archive gibt. Diese sind oft sehr groß und unübersichtlich, sprich unpersönlich. In den diversen FF-Foren hingegen legen sich die Betreiber oft auf bestimmtes Genre, wie Sci-Fi oder Mystery fest, oder gar auf ein bestimmtes Franchise innerhalb eines Genres - oft STAR TREK, SUPERMAN, BABYLON 5 oder diverse Andere.

Bei FAN-FICTION TOTAL soll es solche Einschränkungen nicht geben. Dort ist der Name Programm. Bei FFT geht so gut wie Alles, egal ob ihr nun STAR TREK, HARRY POTTER, SUPERMAN oder Grisu den kleinen Drachen bevorzugt. Das gilt auch für die Genres - egal ob ihr SCIFI, FANTASY, WESTERN, KRIMIS, HORROR, oder was immer mir bisher noch gar nicht in den Sinn kam und so abgedreht ist, dass man dafür sieben-dimensional denken muss um es zu verstehen, schreibt - hier ist der Platz für euch, die Geschichte vorzustellen.

Liebe Grüße
ulimann644





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 Betreff des Beitrags: STAR WARS - ROGUE ONE
BeitragVerfasst: 17. Apr 2016 12:51 
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Worauf ich momentan meine naheliegenden Hoffnungen in Bezug auf STAR WARS setze ist der Film ROGUE ONE.
Die Story spielt direkt vor der Handlung von Episode IV und erzählt die Geschichte vom Diebstahl der Pläne des allerersten Todessterns, die später zu Leias Raumschiff übertragen werden.

Der Titel lässt mich hoffen, dass man hier tatsächlich auch ein paar Nasen der Rogue-Squadron (mit denen plättete Luke ja in Episode IV den Todesstern) einflechten wird (wie Lukes besten Freund, Biggs Darklighter, der bekanntermaßen beim Angriff auf besagten Todesstern umkam).

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Lustig dabei: In den 80ern - als ich FF-mäßig noch so gar nichts mit TREK anzufangen wusste (oder überhaupt mit FF) hatte ich mal die Idee genau diesen Diebstahl zu einer Fan-Geschichte zu verarbeiten und hatte bereits einen groben Plot dazu entworfen. Aber dann fand ich mehr Gefallen an Original-Fiction und das Ganze geriet in Vergessenheit. Schade eigentlich.

Hier die Seite auf der man den ersten Trailer (deutsch und englisch) ansehen kann.
Was ich schon mal nicht schlecht finde ist die Besetzung von Mon Mothma, die man sofort (aus Episode III) wiedererkennt. Ich bin schon sehr gespannt, ob man Darth Vader mehr als einen kurzen Gastauftritt gönnen wird.
Die ersten Bilder sehen toll aus lassen hoffen, so wie die Tatsache, dass hier Gareth Edwards (Godzilla 2014) die Regie führt. Der ist zwar noch nicht so bekannt, aber IMO hat er in der Godzilla-Neuauflage einen tollen Job gemacht.

Weitere Infos und die Trailer gibt es hier:
--> http://www.buffed.de/Rogue-One-A-Star-W ... r-1191606/

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 Betreff des Beitrags: Re: STAR WARS - ROGUE ONE
BeitragVerfasst: 18. Aug 2016 10:41 
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 Betreff des Beitrags: Re: STAR WARS - ROGUE ONE
BeitragVerfasst: 24. Aug 2016 09:50 
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Auf diesen Film freue ich mich bereits sehr.
Schade, dass die Dialoge im Trailer auf simple Einzeiler runtergekürzt wurden.

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 Betreff des Beitrags: Re: STAR WARS - ROGUE ONE
BeitragVerfasst: 18. Dez 2016 10:53 
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Sodele - ROGUE ONE kenne ich nun, und ich möchte etwas dazu schreiben.
Vorweg: Spoilerwarnung !! Wer sich die Spannung erhalten will, der sollte ab hier sofort aufhören zu lesen, und dieses Post wegklicken, denn hier wird knallhart und gnadenlos gespoilert, dass die Schwarte kracht !!

Okay, du liest weiter - aber auf Eigenverantwortung, denn du wurdest zuvor gewarnt !! ;)

Eins vorneweg: Ich habe zum ersten Mal, seit Anfang der 80er, wieder richtiges STAR WARS im Kino erlebt. Dass Jar Jar Abrams hier nicht seine Pfoten drin hatte merkt man dem Film wirklich im positivsten Sinn an.
Gareth Edwards, der bereits für den 2014er Godzilla-Film verantwortlich zeichnete, hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Anders als JJA hat dieser den bereits bestehenden Kanon nicht ignoriert und zugunsten billiger Effekthascherei in den Hyperraum geschossen, sondern konsequent für sich genutzt, etwas, das ich mir für diesen Film wirklich gewünscht habe.

Was Edwards hervorragend gelungen ist: Kaum ein Charakter ist überzeichnet (von dem blinden Zen-Meister-Fuzzy mal abgesehen) sondern die Charaktere wurden durchwegs sehr glaubhaft und natürlich entworfen. Gleichzeitig gibt es hier die klar abgegrenzte Gut-Böse Situation nicht, was dem Film wirklich sehr gut getan hat. Gareth Edwards hat es verstanden, dass NIEMAND Krieg führen kann, ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Auch die Anhänger der Allianz nicht. Sehr gut dargestellt wird dies in der Szene, in der Cassian Andor (unnötig zu sagen, dass der Nachname schlicht perfekt gewählt wurde) Galen Erso, in bester Scharfschützen-Manier und auf Befehl von oben, das Licht auspusten will. Durch die konsequente beibehaltung dieser Darstellung der Rebellen, werden sie ein Stück weit aus dem Licht der Glorifizierung gezogen, etwas rüber in eine düsterere Ecke. Das macht sie realistischer und glaubhafter, ohne STAR WARS deswegen schlechter werden zu lassen, oder komplett auf "kaputte Charaktere" zu setzen, wie es in den letzten Jahren leider immer mehr eingerissen ist. Im Gegenteil.
Dafür danke ich Chris Weitz und Gary Whitta, die das Drehbuch geschrieben haben.

Aufgelockert wird die durchwegs ernste Handlung etwas durch den baumlangen Androiden, der den Protagonisten gelegentlich fast die Show stiehlt. Wobei er aber nie auf die alberne Schiene gerät, wie es stellenweise bei den Droiden der übrigen SW-Filme der Fall war.
Die Besetzung des Films halte ich für durchwegs gelungen. Von Mats Mikkelsen hätte ich gerne etwas mehr gesehen, die Rolle von Forest Whitaker war für mich sowas von überflüssig. Aber das ist "meckern" auf sehr hohem, um nicht zu sagen höchstem, Niveau.

Der durchwegs etwas dunklere Anstrich des Films macht sich gerade auch am Ende des Films bemerkbar, denn, anders als bei den bisherigen Filmen, ist hier das Himmelfahrtskommando tatsächlich eins. Sprich: Hier schießen die "bösen Jungs" nicht permanent daneben, während alle Rebellen besser treffen, als Willhelm Tell zu seinen besten Zeiten. Mit anderen Worten, jedes Mitglied des Teams stirbt, was nicht unerwartet kam, mich aber bei einem Disney-Film dennoch überrascht hat. Damit ist das Ende des Films zwar etwas düster ausgefallen, doch für mich gehört es gleichzeitig zum Besten, was ich mir als Ende für diesen Film hätte vorstellen können. Mal kein Happy-End und der Abendsonne entgegen fliegen, reiten, oder was immer auch - sondern mal etwas mehr Realismus. Toll. STAR WARS für Erwachsene.

Eine weitere Freude für mich persönlich war es, dass Gareth Edwards mir den Wunsch erfüllte, ein paar Piloten der ROGUE-SQUADRON (das sind die aus Episode IV - die den Todesstern angreifen) auftreten zu lassen. Als bei der Raumschlacht über Scarif ROT-EINS und GOLD-EINS auftauchten, da bin ich fast aus dem Sessel gefahren, vor Freude. Überhaupt wirkten sämtliche Charaktere, die man bereits aus Episode IV kennt, wie das Original. Auch Tarkin sah aus wie Tarkin und Leia sah aus, wie Leia.
Gareth Edwards hat es dabei verstanden zwar auf bereits Gesehenes anzuspielen und zahlreiche Eastereggs einzubauen, wie zum Beispiel den Ganoven, dem Obi Wan in Episode IV den Arm mit seinem Lichtschwert abtrennt, aber dies ersetzt andererseits nicht die Handlung, wie es zum Teil bei Episode VII der Fall war. Es geht also besser, wenn man sich nur anstrengt.

Zur Optik kann ich nur sagen: Es gibt ab jetzt eine neue Referenz, an der sich alle zukünftigen Filme dieser Art werden messen lassen müssen. Das hier abgebrannte Effekt-Feuerwerk ist der helle Wahnsinn.
Was dabei besonders gelungen ist, das sind die Blickwinkel der jeweiligen Szenen. Ob es nun der Imperiale Kreuzer über Jedha ist, die anfliegenden X-Flügel-Jäger bei Eadu, oder aber ob es die Einstellungen auf und über Scarif sind - jede Einstellung erscheint perfekt gewählt zu sein. Was Greig Fraser hier abliefert ist ganz großes Kino.
Die Schlacht über Scarif war dabei das Beste an Action-Kino, was ich je zu sehen bekommen habe. Auf dem Kino-Plakat von Episode IV wurden mir gefühlte drölf-tausend Jagdmaschinen versprochen - in ROGUE ONE habe ich sie endlich bekommen. Was hier herumfliegt, und in welchen Mengen, ist schlicht atemberaubend.
Die Szene, die mich am stärksten begeistert hat, und bei der gleichzeitig auch das beste neu etablierte Raumschiffdesign der Rebellen gezeigt wurde, ist der Einsatz der Hammerhead-Korvette, gegen einen Imperialen Kreuzer, der zuvor mit Ionen-Torpedos attackiert wurde. Diese Szene ist schlicht genial ausgedacht und umgesetzt worden.

Ebenfalls ganz groß: Der Soundtrack. Als eingefleischter Fan von John Williams hatte ich ja so meine Bedenken, ob ein anderer das stemmen kann. Antwort: JA - was Michael Giacchino hier komponiert hat (mit Anleihen beim Meister, der dafür auch zurecht mit aufgeführt wird, im Abspann) ist schon ein Ohrenschmaus.

Fazit: ROGUE ONE ist STAR WARS at it´s best !!
Zu Beginn keimte beim Zuschauen etwas Zweifel auf, ob der Film wirklich gut wird. Doch nachdem er einmal Fahrt aufgenommen hat geht es auf eine wilde Fahrt, die begeistert. Dabei hatte ich das Gefühl, anders als bei Episode VII, dass dieser Film wirklich dazu gehört. Würde man Episode IV, ohne Vorspann, an die letzte Szene von ROGUE ONE anhängen, und dessen Grafik aufmotzen, dann hätte man wohl das Gefühl einen einzigen Film zu sehen, den es schon immer so - als Einheit - gegeben hat.
Was ich als Einziges etwas vermisst habe bei diesem Film: Eine geniale Vorspann-Fanfare mit Lauftext. Damit wäre der Film dann, für mich, zu 100% perfekt gewesen.
Wer diesen Film nicht ansieht, und nicht in 3D, der ist selbst schuld.

Persönliche Anmerkung: Könnte ich mir etwas wünschen, dann würde ich, sowohl für STAR WARS, als auch für STAR TREK, die Stümpertruppe: Abrams, Orci, Kurtzman für immer und ewig zum Teufel jagen, und dafür nur noch Gareth Edwards und sein Team buchen, denn DIE verstehen, ganz im Gegensatz von zuvor genannten drei Personen, ihr Handwerk.

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