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Hallo, liebe Community

Am Anfang, als ich überlegte ob ich ein neues Fan-Fiction Forum eröffnen sollte, stand bei mir der Gedanke, dass es bereits eine Menge Fan-Fiction Archive gibt. Diese sind oft sehr groß und unübersichtlich, sprich unpersönlich. In den diversen FF-Foren hingegen legen sich die Betreiber oft auf bestimmtes Genre, wie Sci-Fi oder Mystery fest, oder gar auf ein bestimmtes Franchise innerhalb eines Genres - oft STAR TREK, SUPERMAN, BABYLON 5 oder diverse Andere.

Bei FAN-FICTION TOTAL soll es solche Einschränkungen nicht geben. Dort ist der Name Programm. Bei FFT geht so gut wie Alles, egal ob ihr nun STAR TREK, HARRY POTTER, SUPERMAN oder Grisu den kleinen Drachen bevorzugt. Das gilt auch für die Genres - egal ob ihr SCIFI, FANTASY, WESTERN, KRIMIS, HORROR, oder was immer mir bisher noch gar nicht in den Sinn kam und so abgedreht ist, dass man dafür sieben-dimensional denken muss um es zu verstehen, schreibt - hier ist der Platz für euch, die Geschichte vorzustellen.

Liebe Grüße
ulimann644





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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: STAR WARS - Die Filme
BeitragVerfasst: 27. Okt 2013 22:17 
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Star Wars (dt. Krieg der Sterne, wörtlich „Sternenkriege“) ist ein vom Drehbuchautor, Produzent und Regisseur George Lucas erdachtes Heldenepos. Die Space Opera begann mit dem Film Krieg der Sterne, der am 25. Mai 1977 in den amerikanischen und am 2. Februar 1978 in den westdeutschen Kinos anlief. Der Film entwickelte sich zu einem Phänomen der heutigen Popkultur. Fünf weitere Spielfilme folgten, sowie eine Reihe von lizenzierten Büchern, Comic-Heften, Videospielen, Nebenfilmen, Fernsehserien, Spielzeugen, Kostümen, Rollenspielen und anderen Produkten.
Im Jahr 2005 schätzte das Forbes Magazine die durch Star-Wars-Merchandising über 28 Jahre erwirtschafteten Einnahmen und ermittelte eine Gesamtsumme von beinahe 20 Milliarden US-Dollar. Somit ist Star Wars, finanziell gesehen, das erfolgreichste Filmprojekt aller Zeiten.
Im Wesentlichen handelt Star Wars vom ständig andauernden Kampf zwischen Gut und Böse. Dieser Kampf spielt sich „vor langer Zeit“ in einer „weit, weit entfernten Galaxie“ ab und gilt deshalb als moderne Version eines Märchens oder einer Kunstsage. Auch die Charaktere stellen Archetypen aus Märchen, Heldensage und Fantasy dar. Als Beispiele dafür seien Darth Vader als schwarzer Ritter, der Imperator als böser König bzw. Hexer und denen gegenüber Luke Skywalker als klassischer Held genannt. Diese archetypischen Motive und mythologischen Elemente wurden vermischt und in eine Handlungswelt projiziert, die an klassische Science-Fiction erinnert.


Thematik
George Lucas benutzt einen Stil der epischen Erzählung, auf die er mit Motiven hinweist: gemeinsame Themen und Konzepte, die sich mehrere Male leicht spiegeln und wiederkehren. Das Konzept beruft sich auf klassische Musik, aber Lucas wendete es sowohl visuell als auch als integralen Bestandteil seiner Weise, Geschichten zu erzählen, an.
Die Geschichte stellt eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction dar, bei der es sowohl eine Art Magie und Magier gibt, die gleichzeitig als „Ritter“ bezeichnet werden, und „ritterliche“ Duelle mit Schwertern ausfechten, als auch Raumfahrt, Roboter und Weltraumschlachten. Trotz der in den Filmen stark präsenten Science-Fiction-Elemente ist die Handlung selbst eher typisch für einen mittelalterlichen Mythos wie die Artussage.

Die Macht
Die Macht (Original: The Force) ist das markanteste Element der Star-Wars-Reihe. Sie wird in den originalen Star-Wars-Filmen von Obi-Wan Kenobi als das alles durchdringende Energiefeld beschrieben, das die Galaxis zusammenhält. Es gibt zwei Seiten der Macht, die helle und die dunkle, die sich irgendwann vereinen und alles vernichten sollen (vgl. Annihilation). Sie spiegeln in den Filmen das Prinzip des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse wider.
Die Macht ist im Grunde nichts anderes als Magie, die bei Star Wars nur nicht so bezeichnet wird. Es gibt eine helle und dunkle Seite der Macht, die Weißer und Schwarzer Magie entsprechen. Die helle Seite der Macht ist auf Verteidigung und Helfen ausgerichtet. Die dunkle Seite der Macht dient dagegen der Zerstörung und persönlichem Machtgewinn, ganz ähnlich wie man sich die Hexerei im Mittelalter vorstellte.
In den Filmen erlangen einige Jedi, die Anwender der hellen Seite der Macht, die Unsterblichkeit, was den Sith der dunklen Seite scheinbar verschlossen bleibt.
Diejenigen, die die Gabe haben, die Macht effektiv anzuwenden, besitzen meisterhafte Kräfte, wie Telepathie, Telekinese, Hellsicht und geistige Beeinflussung anderer Lebewesen. Die helle Seite der Macht baut auf Konzentration und äußerste Disziplin, während die dunkle Seite auf starken Emotionen, vor allem Hass, aufbaut. Meister Yoda, der eine führende Rolle unter den Jedi-Rittern innehatte, bezeichnet in Star Wars V die dunkle Seite der Macht als schneller und verlockender als die helle, aber nicht als stärker.
In Wirklichkeit ist weder das Licht noch die Dunkelheit die stärkere Macht, da jede Seite ihre Vor- und Nachteile besitzt. Zum Beispiel übermittelt die dunkle Seite einen inhärenten Nachteil an ihren Benutzer, der sich durch Arroganz und blindes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zeigt. Jedoch ermöglicht diese Aggression ein unheimliches Ausmaß an ungezügelter Stärke und Kraft. Lucas erläuterte dazu, dass Luke Skywalker nur seinen Vater besiegen konnte, weil er sich beim Gedanken an seine Schwester kurz der dunklen Seite bemächtigte. Andererseits kann ein Jedi gelegentlich von seinem Mitleid gelähmt und dadurch „weich“ werden. Dieses wird von einer Fähigkeit aufgewogen, die vorschreibt, sogar in Grenzsituationen ruhig und gelassen zu handeln. Wenn sich ein Jedi am Anfang oder während eines Kampfes oder anderer brenzliger Situationen vollends in die Macht versenkt, gewinnt er aus seiner Ruhe und Gelassenheit Stärke, die ihn selbst übermächtige Gegner ohne Zorn und Hass oft besiegen lässt.
Bei der dunklen Seite besteht ein großer Nachteil auch darin, dass sie nur durch Hass und Zorn aufrechterhalten werden kann. Gefühle der Freude oder der Liebe machen eine Anwendung unmöglich. In einem Buch, dessen Handlung zwischen den Filmen angesiedelt ist, wird beispielsweise der Versuch Vaders geschildert, mit Hilfe der Macht ohne seine lebenserhaltende Rüstung zu atmen. Durch die Fokussierung des Hasses auf die Tatsache selbst, mit der Rüstung leben zu müssen, gelingt ihm dies jedoch nur kurzfristig, da sich zu den anfänglichen Erfolgen jedes Mal ein Glücksgefühl gesellt, das das Gefüge der dunklen Seite der Macht wieder unanwendbar für ihn macht.
George Lucas berichtete, dass er sich bei dem Konzept der „Macht“ vom Daoismus inspirieren ließ.

Die Prophezeiung
Laut einer alten Prophezeiung, die seit Jahrtausenden von Generation zu Generation weitergegeben und übermittelt wird, wartet man auf ein außergewöhnlich mächtiges Wesen, das das gestörte Gleichgewicht in der Macht wiederherstellen würde. In den Filmen wird angenommen, dass Anakin Skywalker dieser Auserwählte ist, da Anakins Mutter behauptet, er sei durch eine jungfräuliche Geburt zur Welt gekommen. Inwieweit Sidious und der mysteriöse Darth Plagueis mit Anakins Erschaffung in Verbindung stehen, bleibt ungewiss. Palpatine behauptet, dass Plagueis die Fähigkeit besaß, die Midi-Chlorianer dazu zu bringen, Leben aus sich selbst zu erschaffen – also könnte ein Zusammenhang zu Anakins Entstehung möglicherweise bestehen.
Außerdem wird in den Filmen zu keinem Zeitpunkt explizit auf das Gleichgewicht der Macht eingegangen. Der Begriff wird lediglich oberflächlich erwähnt.
George Lucas beschrieb das Gleichgewicht folgendermaßen:
„Wenn Gut und Böse vermischt werden, verschwimmen die Dinge – es gibt nichts zwischen Gut und Böse, alles ist grau. In jedem von uns herrscht ein Gleichgewicht dieser Gefühle, und in Star Wars ist das Gleichgewicht zwischen allem der wichtigste Faktor. Es ist gefährlich, wenn dieses Gleichgewicht verlorengeht. In Die Dunkle Bedrohung weiß ein Mitglied des Jedi-Rats schon, dass das Gleichgewicht der Macht verlorengeht und dass das Ungleichgewicht noch stärker werden wird. Diese Person weiß, dass die Sith das Gleichgewicht zerstören werden. Auf der anderen Seite spricht eine Weissagung von jemandem, der das Gleichgewicht in der Zukunft ersetzen wird. Zur rechten Zeit kann das Gleichgewicht wiedergewonnen werden, aber im Moment wird es von dunklen Kräften angegriffen.“
Es handelt sich um ein spirituelles Gleichgewicht, das auf der schöpfenden Lebenskraft der Welt aufbaut. Wie bei einer Waage, steht auf der einen Seite die Dunkelheit und auf der anderen das Licht. Hunderte von Generationen regierte der Frieden die Galaxis. Die dunkle Seite agierte im Hintergrund und baute sich nur langsam auf, somit lag also das Ungleichgewicht zugunsten des Lichts. Sollte also die Prophezeiung ein Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit anstreben, bedeutet das automatisch einen Ausgleich in Richtung der Dunkelheit. Die Jedi fürchten eine Erhebung der Dunkelheit. Spät bemerkt Yoda, dass die Prophezeiung doch missverstanden werden könnte.
Eine absolute Gewissheit, wie man sich das Gleichgewicht der Macht vorzustellen hat, gibt es nicht. Ebenso erfährt man aus den Filmen nicht eindeutig, wer genau der Auserwählte ist, der das Gleichgewicht erbringen soll. Es liegt im Auge des Betrachters, wann sich genau das Gleichgewicht in den Filmen einstellt und die Prophezeiung erfüllt ist.
George Lucas bezog im Jahr 2002 Stellung zu einer Frage nach dem Auserwählten:
„Anakin wird von der dunklen Seite verführt und zerstört dabei wiederum das Gleichgewicht der Galaxie, dennoch ist er als Darth Vader – und auch als Anakin – der Charakter, der den Imperator vernichtet. Die Problematik der Geschichte, die Prophezeiung und Qui-Gons Vermutung hat sich erfüllt – Anakin ist der Auserwählte und er erbrachte letztendlich den Frieden mit seinem eigenen Opfer. Luke konnte den Imperator nicht selbst vernichten, aber er konnte Anakin dazu bringen, sich sein eigenes Leben vor Augen zu führen und den Imperator zu töten.“
– George Lucas

Entstehungsgeschichte
Star Wars begann zunächst mit einem 14-seitigen Exposé eines Weltraum-Abenteuer-Films, das George Lucas bis zum Sommer 1973 entwarf und das von zahlreichen Mythen und klassischen Geschichten inspiriert war. Mit diesem fertigen Entwurf bewarb sich Lucas bei zahlreichen Filmstudios.
George Lucas brachte Star Wars zu Universal und United Artists. Der Entwurf war sehr vage, ungenau und schwer zu verstehen. Beide Studios zeigten sich an dem Projekt nicht interessiert. Schließlich präsentierte Lucas Star Wars Alan Ladd junior, dem neuen Creative Director von 20th Century Fox. In Bezug auf Lucas’ bisherige Leistungen mit American Graffiti und THX 1138 erkannte Ladd das Potenzial des Filmemachers, wenn auch nicht unbedingt in dem Projekt. So bekam Lucas einen vorläufigen Vertrag und begann im Mai 1974 seinen Entwurf auszuarbeiten und ein erstes Drehbuch zu schreiben.

Einflüsse
Den Star-Wars-Filmen liegen viele verschiedene Einflüsse zu Grunde. Lucas bestätigte, dass einige Handlungsstränge und Charaktere auf Die verborgene Festung (1958, Japan) von Akira Kurosawa zurückzuführen sind. Der Film habe ihn dazu gebracht, die Geschichte aus der Sicht einfacher Droiden zu erzählen und weniger aus der eines bedeutenderen Charakters. Kurosawas Film beeinflusste auch die Gestaltung des Star-Wars-Schurken Darth Vader, dessen markanter schwarzer Helm einem japanischen Kabuto nachgeahmt wurde. Der Helm des Erzverbrechers aus Kurosawas Die sieben Samurai weist ebenso eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zu Vaders Helm auf. Die Jedi, eine Art Ritterorden einer früheren Republik, erinnern an die Samurai als geistige Krieger und Duellanten mit einem starken Sinn für Ehre und Pflichten. Die Kleidung der Jedi ähnelt sogar dem Kimono sowie der Tracht der Männer des Berbervolkes.
Bevor er die Urschrift von Star Wars verfasste, wollte George Lucas ursprünglich den Comic Flash Gordon verfilmen. Die Rechte besaß jedoch der Produzent Dino De Laurentiis. Somit entschied sich Lucas, sein eigenes Science-Fiction-Projekt in die Wege zu leiten.
Ein anderer Einfluss auf Lucas’ Schaffensprozess waren die Werke von Professor Joseph Campbell, der die gemeinsamen Bedeutungen, Strukturen und Zwecke der Mythologien aus aller Welt erforschte. Lucas gab an, dass er sich bewusst an Campbells Arbeiten anlehnte. Der ursprüngliche Star-Wars-Film etwa folgte streng dem archetypischen Muster „Die Reise des Helden“, wie in Campbells Der Heros in tausend Gestalten beschrieben. Dieser Einfluss wurde von Bill Moyers und Campbell in der PBS-Mini-Serie The Power of Myth besprochen, später auch von Lucas und Moyers im Programm von 1999 bei Mythology of Star Wars with George Lucas & Bill Moyers . Außerdem förderte das „National Air and Space Museum“ während der späten 1990er die Ausstellung Star Wars: The Magic of Myth, die zeigte, wie Campbells Arbeit die Star-Wars-Filme formte und beeinflusste. Ein Begleitführer mit demselben Titel folgte im Jahr 1997.
Strittig ist, ob das Star-Wars-Universum Isaac Asimovs Foundation-Zyklus der frühen 1950er Jahre nachempfunden ist. Dort gibt es ein schwaches galaktisches Imperium. Der völlig urbanisierte Planet Coruscant bildet bei Star Wars den Regierungssitz der Galaxis ähnlich wie der Planet Trantor bei Asimov. Ein Protagonist von Foundation and Empire ist Lethan Devers, ein Charakter, der sehr an den Schmuggler Han Solo aus Star Wars erinnert.
George Lucas behauptet, dass ihn insbesondere der Zweite Weltkrieg und der Vietnamkrieg inspiriert hätten. Lucas tendierte bei den Weltraum-Schlachten zu seinem ersten Star-Wars-Film auch zu den Luftkämpfen des Ersten Weltkriegs. Ähnliches galt für Das Imperium schlägt zurück, wo bei der Invasion des Planeten Hoth durch die imperiale Armee Vorbilder aus dem Grabenkrieg nachgeahmt wurden. Das Design einiger Roboter, insbesondere das von General Grievous in Episode III, orientiert sich am vor dem Ersten Weltkrieg entstandenen Werk The Rock Drill von Jacob Epstein.
Die Star-Wars-Saga lehnt sich auch an einigen historischen Ereignissen an und ein Teil der Handlung wird mit politischen bzw. wirtschaftspolitischen Aspekten bereichert. So höhlt der oberste Bösewicht Palpatine die Galaktische Republik von innen heraus aus, lässt sich zum Präsidenten wählen, ernennt sich dann zum alleinherrschenden Imperator und löst den Senat auf womit er die Republik in ein Imperium umwandelt. Dies ist nicht nur eine Parallele zu Adolf Hitler, sondern auch zu Julius Cäsar, welcher schon fast 2000 Jahre vorher eine Republik auf diesem Weg aufgelöst hat.
Viele Elemente aus Frank Herberts Science-Fiction-Roman Der Wüstenplanet (engl. Dune) sind auch in Star Wars erkennbar. Auch Tatooine ist ein Wüstenplanet. In beiden Geschichten gibt es eine mystische Ritterschaft. Der Held in beiden Handlungen ist ein Erlöser, der mystische Kräfte hat, Gedanken beeinflussen kann und mit schwertähnlichen Waffen kämpft. Beide Erzählungen beschreiben ein korruptes Imperium und die Versuche des Helden, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Sowohl in Der Wüstenplanet wie in Star Wars ist das Imperium den Helden technologisch und zahlenmäßig überlegen. Am Ende siegen die Rebellen und gewinnen gegen das verhasste Imperium. In beiden Geschichten geschieht dies durch den Sturz des jeweiligen Imperators.
Einige Comic-Fans entdeckten auch Parallelen zwischen Star Wars und Jack Kirbys epischer New Gods-Serie, herausgegeben von DC Comics. DC gab die Serie aufgrund schleppender Verkäufe auf. Im Kern handeln sie vom Kampf zwischen dem Helden Orion und seinem Vater Darkseid (ausgesprochen: dark side; dunkle Seite). Orion baut auf eine mystische Macht, bekannt als „the source“ (dt. „Die Quelle“), die ihm bei seinem Kampf Beistand leistet. Der „Todesstern“ aus Star Wars erinnert an Darkseids Heimatplaneten Apokalips. Erwähnenswert ist auch, dass Darth Vader einige äußerliche Gemeinsamkeiten zu Kirbys Oberschurken „Doctor Doom“, aus den Comics des Marvel-Verlags aufweist.
Anakin Skywalker ist der von einer alten Prophezeiung Vorhergesagte, der der Macht das Gleichgewicht bringen soll und dessen Mutter ihn ohne Zutun eines Mannes – also jungfräulich – auf die Welt gebracht hat. Dieses Motiv erinnert stark an die Geschichte um Jesus von Nazaret im Christentum. Jesus wird, der christlichen Auslegung des Alten Testaments folgend, schon dort als Messias angekündigt. Im Lukas- und Matthäusevangelium wird er dann von Maria geboren, ohne dass sie ihren Verlobten Josef vorher „erkannt“ hatte, also Geschlechtsverkehr hatte.
Nachdem sich Anakin Skywalker, den Pfad des Guten verlassend, in Darth Vader verwandelt und viele Jahre im Dienst des teuflischen Imperators zugebracht hat, entscheidet er sich wieder für das Gute und tötet, das eigene Schicksal besiegelnd, seinen bösen Meister. Damit erfüllt er die Prophezeiung letztlich doch und bringt der Macht das Gleichgewicht. Aber Anakin verbleibt nicht im Tod, sondern erlangt (allerdings erst nach seinen alten Meistern Qui-Gon Jinn, Obi-Wan Kenobi und Yoda) in der und durch die Macht Unsterblichkeit. Diese Form der Unsterblichkeit ist ebenfalls ein altes religiöses Motiv, obgleich sie normalerweise allen bzw. allen guten Menschen zukommen soll.
Eine weitere Parallele zum Neuen Testament ist die bereits erwähnte Figur des Imperators. Er verkörpert das absolut Böse und kann somit als Symbol für den Teufel gesehen werden. Konkret lässt sich dies an einer Szene in Episode VI festmachen, in der gezeigt wird, wie der Imperator Luke auf die dunkle Seite der Macht ziehen will. Hier wird man an den fastenden Jesus in der Wüste erinnert, den der Teufel zu verführen sucht, indem er ihm das Reich seines (Jesu) Vaters verspricht. Doch beide, Luke Skywalker auf dem Todesstern wie auch Jesus in der Wüste, widerstehen der Versuchung.

Das Drehbuch
George Lucas schrieb anfangs fünfzehn Zusammenfassungen, die die gesamte Star-Wars-Saga bilden sollten. Von diesen fünfzehn Geschichten wollte Lucas ursprünglich jedoch nur eine einzige als Spielfilm umsetzen. Nach dem überraschenden Erfolg des ersten Star-Wars-Films verkündete er der Öffentlichkeit, dass nun insgesamt zwölf Filme für die Abenteuer des Luke Skywalkers (in den Urschriften noch Luke Starkiller benannt) vorgesehen seien. Im Jahr 1979 korrigierte Lucas seine erklärte Filmplanung dann nach unten und wollte stattdessen nur noch neun Filme drehen. Vier Jahre später, nach dem die erste Trilogie mit Eine neue Hoffnung, Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter abgeschlossen war, gab Lucas wiederum bekannt, dass es nun keine weiteren Filme mehr geben werde. Schließlich meldete Lucas 1995 plötzlich an, dass er eine Vorgeschichte (Prequel) zu der bereits vorhandenen Trilogie produzieren und sich die Saga somit über sechs Filme erstrecken werde. Zusätzlich behauptete er zu dieser Zeit, dass er schon immer in seiner Vorstellung „die ganze Sache als Serie von sechs Filmen“ gesehen habe.
Öffentlich zugängliche Drehbuchentwürfe von Star Wars zeigen, dass Lucas ein unvollständiges und wandlungsfähiges Konzept entworfen hatte. Erzählstücke und komplizierte Handlungen von früheren Entwürfen kamen nicht in die endgültige Drehbuchversion. Namen von Planeten und Charakteren wurden hin- und hergetauscht. Sogar bei den späteren Produktionen Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurden ganze Passagen abgeändert und neu geschrieben. Eine andere Version von Die Rückkehr der Jedi-Ritter handelte von Luke Skywalkers Übertreten zur dunklen Seite, nachdem sein Vater Darth Vader gestorben ist. Prinzessin Leia Organa würde darin der nächste Jedi werden, um die dunkle Seite zu besiegen. Seine Erklärungen bezüglich seiner zukünftigen und vergangenen Pläne zur Star-Wars-Saga waren zum Teil sehr widersprüchlich.
Lucas erklärte, dass die originale Star-Wars-Handlung ursprünglich in einem einzigen Film abgehandelt werden sollte, aber später in drei Abschnitte eingeteilt wurde. Die Geschichte sei zu umfangreich gewesen. Berichten zufolge umfasste das erste Drehbuch von George Lucas über 200 Seiten. Sein Titel, der anfänglich The Story of Mace Windu lautete, wurde erst in Adventures of the Starkiller, Episode One of the Star Wars und dann in The Star Wars geändert, bevor er schlicht zu Star Wars umbenannt wurde. Lucas gab auch an, dass die Vorgeschichte nur auf „Notizen“ festgelegt war, die das Hintergrundwissen von Charakteren festhielten.
Die gesamte Handlung der Serie sollte einfach und verständlich sein und sehr auf die Charaktere bezogen wirken. Das religiös-spirituelle Konzept der mystischen Macht sollte auf einfache Weise und ohne viel Erläuterung funktionieren, so dass die eigentliche Geschichte nicht besonders belastet werden würde. Lucas konzipierte den Ausgang der Geschichten besonders wegen der jüngeren Zuschauer immer (bis auf Episode III und V) mit einem Sieg der Guten, da sie den größten Teil des Publikums ausmachten.

Filme
Die Star-Wars-Saga besteht aus sechs einzelnen Filmen. Diese sechs Filme werden gewöhnlich in zwei Trilogien aufgeteilt: Die originale Trilogie der Episoden IV bis VI (zwischen 1977 und 1983 veröffentlicht) und die Prequel-Trilogie der Episoden I bis III (zwischen 1999 und 2005 veröffentlicht). Die Star-Wars-Saga stand auch für bild- und tontechnische Innovationen. Die Serie wurde in einem Original-Seitenverhältnis von 2,35:1 (Cinemascope) gedreht. Die originale Trilogie und Episode I wurde mit Anamorph-Linsen auf 35 mm Filmnegativ gedreht; die Episoden II und III mit neuentwickelten hochauflösenden digitalen Sony-Kameras aufgenommen und digital bearbeitet. Episode IV war einer der ersten Filme, die das „Dolby Stereo“-Vierkanal-Lichttonverfahren nutzten. In einigen Ländern wurde von Episode IV ein qualitativ hochwertiges 70 mm-Blowup mit dem Magnettonformat „Dolby Stereo 6 Track“ erstellt. Mit Episode VI wurde von Lucasfilm erstmals das für Bild und Ton neu entwickelte Qualitätssiegel THX vorgestellt. Episode I war der erste Film, der im „Dolby Digital EX“-Tonverfahren veröffentlicht wurde.

Handlung

Episode I–III
Episode I, II und III zeigen den allmählichen Untergang der alten Republik und den Aufstieg des ersten Galaktischen Imperiums. Die Republik ist eine demokratische Föderation ganzer Sternensysteme. Diese Sternensysteme haben Abgesandte im Senat auf dem Stadtplaneten Coruscant, der die Hauptstadt darstellt. Da es viel mehr Sternensysteme gibt als im Senat vertreten sind, wird, wie aus dem Expanded Universe bekannt, durch einen Senator nicht ein einzelnes Sternensystem vertreten, sondern ein ganzer Sektor, der viele Systeme enthält und üblicherweise nach dem Hauptsystem benannt ist (siehe Grundsätzliches über die Star Wars-Galaxie). In ihrem Auftrag agieren auch die Jedi-Ritter, weise Krieger, die die Bewahrung von Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis sichern sollen. Es wird die Geschichte eines Jedi-Ritters namens Anakin Skywalker erzählt, sein Aufstieg zu einem jungen, ungewöhnlich talentierten Schüler und sein Übertreten zur Dunklen Seite der Macht.
Darsteller des Obi-Wan Kenobi, Ewan McGregor, Sydney, 2003
Der dunkle Sith-Lord Darth Sidious manipuliert die Handelsföderation, die daraufhin den Planeten Naboo blockiert und angreift. Sidious pflegt seine öffentliche Identität als Senator Palpatine. Heimlich heizt er den Konflikt zwischen der Republik (die er als Palpatine zukünftig repräsentiert) und der separatistischen Minderheit an. Mit Hilfe der von ihm angestifteten Krise kann er den Senat überzeugen, ihn zum neuen Obersten Kanzler der Republik zu wählen.
Schließlich beeinflusst er dieses oberste legislative Gremium, um provisorische Notstandsvollmachten durchzusetzen. Damit erlangt er eine außergewöhnliche Machtfülle.
Inzwischen wurde der junge Anakin Skywalker von dem Jedi-Meister Qui-Gon Jinn und seinem Padawan (Schüler) Obi-Wan Kenobi entdeckt und später von Obi-Wan ausgebildet. Die Jedi glauben, Anakin würde die Prophezeiung erfüllen, welche die Macht „ins Gleichgewicht“ bringen soll, was sie als die Vernichtung der Sith interpretieren. Anakin verliebt sich in die Königin und spätere Senatorin von Naboo Padmé Amidala, die er am Ende von Episode II heimlich heiratet.
Darth-Tyranus-Darsteller Christopher Lee, 2008
Auf dem Planeten Geonosis übergibt der Anführer der Geonosianer Darth Tyranus, einem ehemaligen Jedi-Ritter und Vertrauten von Darth Sidious, die Baupläne einer absolut tödlichen Raumstation – dem Todesstern. Tyranus kann beim ersten Angriff der Klonkrieger jedoch fliehen. Im Laufe der folgenden „Klonkriege“ der Republik gegen die Handelsföderation werden Klonkrieger eingesetzt, die Vorläufer für die aus den späteren Teilen bekannten Sturmtruppen.
Die Jedi müssen feststellen, dass eine neue Bedrohung durch die Sith entstanden ist. Schließlich gelingt es Anakin, von dem Padmé inzwischen schwanger ist, Darth Tyranus auf einem Kreuzer der Separatisten zu töten. Zu diesem Schritt wurde er von Kanzler Palpatine gedrängt, welcher sich dadurch eines gefährlichen Mitwissers seiner Intrigen entledigen konnte. Darth Sidious ist nun der einzige lebende Sith, was ihm die Möglichkeit gibt, unter Einhaltung des Sith-Kodex, welcher vorschreibt, dass es nur je einen Sith-Meister und Sith-Schüler geben darf, einen neuen Schüler zu rekrutieren. Als Anakin, dessen Mutter auf seinem Heimatplaneten ermordet wurde, nun auch den Tod seiner Frau vorauszusehen glaubt, gerät er in eine emotionale Krise. Palpatine macht sich daran, Anakin jene Möglichkeiten der Macht vorzustellen, die die Jedi nicht beherrschen: den Tod zu überwinden und Leben zu retten. Er ernennt Anakin zu seinem persönlichen Repräsentanten im Rat der Jedi. Anakin entfremdet sich immer mehr von den Jedi, zumal sie ihn nicht zum Jedi-Meister ernennen, obwohl dem Rat sonst nur Meister angehören.
Als sich Palpatine vor Anakin als Darth Sidious zu erkennen gibt, informiert dieser daraufhin die Jedi, die versuchen, Palpatine unter Arrest zu stellen. Anakin verteidigt Darth Sidious gegen den Jedi-Meister Mace Windu, weil er glaubt, nur Sidious könne ihn lehren, seine Frau vor dem Tod zu bewahren. Mace Windu hat erkannt, dass Palpatine zu viel Einfluss hat, als dass man ihn vor ein Gericht stellen könnte, deshalb sieht er als einzige Lösung den Tod des Sith. Mace Windu wird allerdings von Sidious getötet. Sidious ernennt Anakin zu seinem neuen Schüler mit dem Namen Darth Vader.
Im Anschluss gibt Sidious den Klontruppen und Vader den Befehl, die Jedi auszurotten. Während die sich noch immer im Klonkrieg befindlichen Klonsoldaten ihre nichts ahnenden Jedi-Vorgesetzten ohne großen Aufwand eliminieren, exekutiert Darth Vader mit einer Armee Klonsoldaten alle Jedi im Jedi-Tempel, einschließlich der Kinder. Dieser Auslöschung können nur wenige Jedi, darunter Obi-Wan Kenobi und Yoda (die einzigen beiden Jedi, deren Überleben im Film zu sehen ist) entkommen. Sidious kürt sich zum Imperator und wandelt die alte Republik in das erste Galaktische Imperium um, das den Frieden garantieren soll. Das neue Staatsgefüge wird nun auf diktatorische Weise regiert.
Meister Yoda, das führende Mitglied des zerschlagenen Jedi-Rates, versucht, Sidious im Duell zu töten. Das Duell geht aber unentschieden aus, und Yoda muss schließlich flüchten. Auf dem Vulkanplaneten Mustafar sehen sich die hochschwangere Padmé und Anakin wieder. Es kommt zu einem Duell zwischen Anakin und Obi-Wan Kenobi, der Padmé heimlich gefolgt ist. Da Obi-Wan ruhig bleibt und sich nicht, wie Anakin, von Hass und Wut leiten lässt, gelingt es ihm, Anakin im Kampf zu besiegen. Er trennt ihm den linken Arm und beide Beine ab. Im Glauben, Anakin tödlich verwundet zu haben, geht Obi-Wan mit Anakins Lichtschwert, das er in Episode IV Luke übergeben wird.
Senator Bail Organa, Yoda und Obi-Wan treffen sich kurz darauf in einem Versteck, wo Padmé Zwillinge zur Welt bringt und ihnen die Namen Luke und Leia gibt. Direkt nach der Geburt stirbt Padmé, da sie aus Kummer über Anakins Hinwendung zur dunklen Seite ihren Lebenswillen verloren hat. Die beiden überlebenden Jedi-Meister beschließen, die Kinder zu trennen, um sie vor dem Imperator zu verbergen. Sie selbst gehen ins Exil. Meister Kenobi begleitet Luke nach Tatooine, wo dieser bei Owen und Beru Lars aufwächst, während Bail Organa Leia mit nach Alderaan nimmt und dort aufzieht. Meister Yoda versteckt sich auf dem Sumpfplaneten Dagobah.
Währenddessen wird der schwerverletzte Darth Vader vom Imperator gerettet. Die folgende Notoperation macht ihn zu einem maschinenähnlichen Wesen, das fortan eine Helmmaske tragen muss, um zu überleben. Dadurch ist die Verwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader endgültig vollzogen. Als Vader von Imperator Palpatine von Padmés Tod erfährt, werden nur durch seine Wut alle medizinischen Droiden im Raum zerstört und er stößt einen lauten Schrei der Verzweiflung aus. Vader und der Imperator wenden sich nun anderen Dingen zu; eine Superwaffe namens „Todesstern“ wird vom Galaktischen Imperium gebaut. Venator Sternenzerstörer und V-Wings haben sich vor dem Bauort des Todessterns eingefunden und leiten nun offiziell die Atmosphäre der Episoden IV, V und VI ein.

Episode IV–VI
Episode IV, V und VI setzen 19, 22 beziehungsweise 23 Jahre nach den Ereignissen von Episode III ein. Das Imperium dominiert die Galaxis, wird aber von der Allianz der Rebellen herausgefordert. Gleichzeitig wächst Luke Skywalker zur neuen Hoffnung der Jedi heran und kann schließlich seinen Vater von der Dunklen Seite erlösen.
Mark Hamill spielt Luke Skywalker, Foto von 1978
Prinzessin Leia versucht auf der Flucht vor der imperialen Flotte, Obi-Wan Kenobi auf Tatooine zu kontaktieren. Die Prinzessin hat die Konstruktionspläne des nach fast 19 Jahren fertig gestellten Todessterns in ihren Besitz gebracht, mit dem das Imperium die totale Kontrolle über die Galaxie erreichen will. Darth Vader fängt das Raumschiff ab und nimmt die als Mitglied der Allianz enttarnte Prinzessin gefangen (ohne jedoch zu ahnen, dass es sich um seine Tochter handelt). Die beiden Droiden R2-D2 und C-3PO können allerdings zusammen mit den Plänen des Todessterns fliehen. Luke, der nichts über seine Herkunft weiß, kommt in den Besitz der beiden Droiden und sieht zufällig einen Teil der Nachricht Prinzessin Leias an Obi-Wan Kenobi. Nachdem R2-D2 sich allein auf die Suche nach Obi-Wan macht, begegnen sich schließlich Luke und der Eremit Ben Kenobi in einer Wüste. Ben enthüllt Luke, dass er Obi-Wan ist.
Obi-Wan Kenobi stellt Darth Vader als den Mörder von Lukes Vater dar. Er übergibt ihm außerdem dessen Lichtschwert. Kenobi sagt Luke auch, er müsse ein Jedi wie sein Vater werden, wovon Luke zunächst wenig begeistert ist. Nach der Ermordung seiner Tante und seines Onkels durch imperiale Sturmtruppen entschließt er sich jedoch gemeinsam mit Obi-Wan die Rebellen aufzusuchen, da ihn nichts mehr auf Tatooine hält. Dazu heuert der alte Jedi den Schmuggler Han Solo an. Gemeinsam mit seinem Partner, dem Wookiee Chewbacca, soll er Luke, Obi-Wan und die Droiden nach Alderaan zur Auswertung der Konstruktionspläne bringen. Statt zu dem Planeten geraten sie jedoch zum Todesstern, der Alderaan kurz zuvor vernichtet hat und das Schiff mit einem Fangstrahl anzieht.
An Bord des Todessterns gelingt es Han und Luke, die Prinzessin zu befreien und durch ein Ablenkungsmanöver Obi-Wans zu fliehen, bei dem sich dieser scheinbar durch Darth Vader freiwillig töten lässt. Da er aber in den langen Jahren eins mit der Macht geworden ist, lebt seine Seele in Form eines Geistes weiter. Mithilfe eines Peilsenders folgt der Todesstern dem Rasenden Falken zur Flottenbasis der Allianz. Aufgrund einer zuvor analysierten Schwachstelle wird der Todesstern vernichtet, bevor dieser die Basis vernichten kann. Vader überlebt die Zerstörung nur, weil er bei der Verteidigung der Kampfstation mit einem Raumjäger unterwegs ist.
Auf dem Eisplaneten Hoth, dem neuen Geheimstützpunkt der Rebellen, erscheint Obi-Wan Luke in einer lebensgefährlichen Situation, aus der ihn Han Solo kurz danach rettet, und weist ihn an, sich ins Dagobah-System zu begeben, um sich bei Yoda zum Jedi ausbilden zu lassen. Bei einem Angriff des Imperiums auf die Rebellenbasis müssen Han Solo und Chewbacca Leia und C-3PO mitnehmen. Luke fliegt nach Dagobah und wird vom skeptischen Yoda in die Künste der Jedi eingeführt. Leia und Han, die sich ineinander verlieben, fliegen nach einer Verfolgungsjagd in die Wolkenstadt, deren Administrator, Lando Calrissian, ein alter Freund von Han ist. Doch das Imperium ist vor den beiden auf Wolkenstadt eingetroffen und zwingt Lando Calrissian, seinen Freund in eine Falle zu locken. Vader fängt und foltert Han, um Luke herzulocken, da er weiß, dass Luke Hans Nöte spüren wird. Han wird in Karbonit eingefroren und dem Kopfgeldjäger Boba Fett übergeben. Durch die Macht erfährt Luke von der Not seiner Freunde und eilt entgegen dem Rat der Jedi-Meister Yoda und Obi-Wan zur Wolkenstadt. In seinem ersten Kampf ist Luke Darth Vader klar unterlegen und Vader schlägt ihm seine rechte Hand ab (wie Count Dooku es mit Anakin während der Schlacht von Geonosis getan hat). Der entsetzte Luke erfährt von Vader selbst, dass dieser sein Vater ist. Vader will ihn mit Zustimmung des Imperators auf seine Seite ziehen, scheitert aber. In letzter Not stürzt sich Luke in die Tiefen der Wolkenstadt. Lando Calrissian verhilft Leia, Chewbacca und C-3PO zur Flucht aus der Stadt und schließt sich den Rebellen an. Sie können den schwerverletzten Luke bergen und zum Sammelpunkt der Rebellenallianz mitnehmen. Während des Fluges zur Rebellenbasis bekommt Luke Zweifel, ob er Obi-Wan wirklich vertrauen kann, da er glaubt, dieser hätte ihn bezüglich seines Vaters angelogen. Vader spürt die Gefühle seines Sohnes und versucht das auszunutzen und ihn telepathisch auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.
Die Freunde schaffen es einige Monate später, Han Solo von Jabba zu befreien, bei dem er Schulden hatte. Luke, zum Jedi herangereift, fliegt nochmals nach Dagobah, wo er den natürlichen Tod Yodas miterlebt. Kurz vor seinem Tod kann Yoda noch bestätigen, dass Vader wirklich Lukes Vater ist. Wie Obi-Wan ist auch Yoda nach seinem Tod „Eins mit der Macht“ geworden und lebt in der Form eines Geistes weiter. Obi-Wan offenbart ihm die Existenz seiner Schwester, worauf Luke erkennt, dass es sich um Leia handelt, da sie seinen Hilferuf vor einem Jahr gespürt hat und beide ein starkes Band durch die Macht verbindet.
Das Imperium baut währenddessen einen zweiten, noch gefährlicheren Todesstern. Doch auch die militärische Stärke der Rebellen hat mittlerweile zugenommen. Sie haben von der Existenz der noch verwundbaren Kampfstation erfahren und wissen, dass der Imperator sich dort aufhält. Luke versucht, das Gute in seinem Vater zu wecken, da er in den telepathischen Kontakten mit ihm gefühlt hat, dass immer noch Gutes in ihm ist. Er stellt sich Vader und lässt sich von ihm zum Imperator bringen. Dieser setzt ihn triumphierend davon in Kenntnis, dass er der Allianz eine Falle gestellt hat und gerade zum letzten Schlag gegen Lukes Freunde ausholt. Der junge Skywalker reagiert auf diese Provokation und will ihn töten, doch Vader stellt sich seinem Sohn in den Weg. Es kommt zum Kampf, bei dem Vader den Hass seines Sohnes zu entfachen versucht. Darth Vader hat durch Lukes Gefühle von dessen Schwester erfahren. Er droht Luke, dass er versuchen werde, Leia auf seine Seite zu ziehen, falls Luke sich ihm nicht anschließt. Luke entfacht bei diesem Gedanken ungeahnte Kräfte und schlägt Vader die rechte Hand ab, worauf Luke erkennt, dass ihn und seinen Vater vieles verbindet. Der Imperator fordert ihn auf, endlich Rache zu nehmen und Vader hinzurichten (wie einst zu Anakin); Luke aber weigert sich, dem Imperator als sein neuer Schüler zu dienen. Als der Imperator daraufhin mit seinen Machtblitzen versucht, Luke zu vernichten, greift Vader selbst den Imperator an, um seinen Sohn zu retten und stürzt den dunklen Lord mit letzter Kraft in den Reaktor des Todessterns. Vader wendet sich dadurch von der dunklen Seite ab, und stirbt letztendlich auch, da die Lebenserhaltungssysteme seiner Rüstung durch die Machtblitze des Imperators zerstört wurden und er außerdem seinen Sohn einmal ohne seine lebenswichtige Maske sehen will. Auch seine Seele lebt, wie zuvor die von Obi-Wan und Yoda, durch die Macht in Form eines Geistes weiter.
Währenddessen gelingt es Han, Leia und Chewbacca mit Hilfe der Ewoks, den Bewohnern des Mondes Endor, den dort stationierten Schutzschildgenerator des Todessterns zu deaktivieren, so dass ein Geschwader unter Führung von General Lando Calrissian die Raumstation zerstören kann. Dieser Sieg und der Tod des Imperators führen schließlich zum Ende des galaktischen Bürgerkriegs und zum Untergang des Imperiums. Der Imperator stirbt und das Imperium zerfällt wenige Jahre später.

Politische und historische Bezüge
Der Kampf zwischen demokratisch orientierten und tyrannischen Figuren ist ein Leitmotiv der Reihe. Star Wars drückt die Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens der Völker aus und propagiert das Ideal einer freiheitlichen Staatsform. Diese Demokratie ist aber immer der Gefahr zügelloser Eigeninteressen ausgesetzt, welche die politische Macht allein für sich beanspruchen. Solchen Tendenzen, die in der Machtentfaltung Palpatines kulminieren, zeigt sich nicht nur die erste Republik gegenüber hilflos, sondern auch die „Regierung der Philosophen“, die der Jedirat verkörpert. Die Militarisierung der Galaxie wird beiden zum Verhängnis.
Die konföderative Republik als Institution stellt allerdings die Ursache für den Unmut dar, der die egoistischen Kräfte letztlich stärkt. Sie zeigt sich in der Schwerfälligkeit der Exekutive (die jedoch zum Großteil von Palpatine kontrolliert wird), die Bedrohung abzuwehren, sodass Palpatine demokratisch legitimierte Macht an sich ziehen kann. Die Mitglieder des Jedi-Ordens haben jedoch keine demokratische Legitimation, sondern bilden eine kleine wohlmeinende Elite. Palpatine führt Skywalker den Gedanken zu, dass auch die Jedi lediglich die Bewahrung ihrer politischen Macht im Auge haben. Deren Verhalten erscheint Anakin mehr und mehr zwielichtig, bis er selbst davon überzeugt ist, dass diese die wahre Gefahr für den Frieden darstellen. Als Jedi-Meister Mace Windu erfährt, dass Palpatine der gesuchte Sith ist, will er den Kanzler ohne Gerichtsverfahren töten. Denn dieser hat die Institutionen soweit beeinflusst und unter Kontrolle gebracht, dass er zu mächtig geworden ist, um ihn auf andere Weise unschädlich machen zu können. Er hat also die Demokratie unterminiert, um sie sich schließlich abzuschaffen zu lassen. Aufgrund dieser Tötungsabsicht kann sich Palpatine/Sidious vor Anakin Skywalker als Opfer eines formalen Staatsstreiches der Jedi darstellen. Die unter anderem auf bedingungslose Loyalität hin gezüchteten Klonkrieger, beziehungsweise späteren Sturmtruppen, werden zur Speerspitze des vom republikanischen Senat legitimierten Diktators Palpatine. Mit der Order 66 wenden sie sich automatisch gegen ihre Jedi-Kommandeure.
Episode III zeigt, wie die Galaktische Republik sich im Zustand des Bürgerkriegs auflöst, was in der menschlichen Historie oft genug der Fall gewesen ist.
Als Beispiel kann der Aufstieg des ersten römischen Kaisers Augustus gelten. Auch dieser erschlich sich Schritt für Schritt die politische Macht über die römische Republik und regierte schließlich als Kaiser das Römische Reich. Auch die „Machtergreifung“ Adolf Hitlers in der Weimarer Republik weist deutliche Parallelen auf. In beiden Fällen wurde eine Republik in eine Diktatur verwandelt.

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