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Hallo, liebe Community

Am Anfang, als ich überlegte ob ich ein neues Fan-Fiction Forum eröffnen sollte, stand bei mir der Gedanke, dass es bereits eine Menge Fan-Fiction Archive gibt. Diese sind oft sehr groß und unübersichtlich, sprich unpersönlich. In den diversen FF-Foren hingegen legen sich die Betreiber oft auf bestimmtes Genre, wie Sci-Fi oder Mystery fest, oder gar auf ein bestimmtes Franchise innerhalb eines Genres - oft STAR TREK, SUPERMAN, BABYLON 5 oder diverse Andere.

Bei FAN-FICTION TOTAL soll es solche Einschränkungen nicht geben. Dort ist der Name Programm. Bei FFT geht so gut wie Alles, egal ob ihr nun STAR TREK, HARRY POTTER, SUPERMAN oder Grisu den kleinen Drachen bevorzugt. Das gilt auch für die Genres - egal ob ihr SCIFI, FANTASY, WESTERN, KRIMIS, HORROR, oder was immer mir bisher noch gar nicht in den Sinn kam und so abgedreht ist, dass man dafür sieben-dimensional denken muss um es zu verstehen, schreibt - hier ist der Platz für euch, die Geschichte vorzustellen.

Liebe Grüße
ulimann644





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 Betreff des Beitrags: DEAN CORVIN: 01. Das Ende des Imperiums
BeitragVerfasst: 15. Okt 2016 12:50 
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Hi Community

Der erste, von geplanten 6 - 8, DEAN CORVIN Romanen ist fertig und steht ab sofort, in 2 verschiedenen PDF-Versionen, (für Drucker und Reader optimiert) zum kostenlosen Download bereit.
Hierbei handelt es sich nicht um eine FF sondern um eine Original-Fiction, sprich: Alles an der Geschichte, ohne Ausnahme, ist von mir.

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COVER-CREDITS:
Darsteller: Colton Haynes als Dean Everett Corvin; Taeyeon Kim als Kim Tae Yeon
Hintergrund und Raumschiffsmodell: Von mir

Download-Links:

--> DEAN CORVIN: Das Ende des Imperiums
--> DEAN CORVIN: Das Ende des Imperiums (Reader optimiert)


Der Spielplatz bleibt mit einem Raumgebiet, in dem kein relevanter Handlungsort weiter als 3000 Lichtjahre von Sol entfernt liegen wird, relativ übersichtlich. Außerirdische, im Sinne von Aliens, gibt es in der Serie nicht - da werden sich also die Menschen ganz unter sich an die Wäsche gehen.

Das bis zum Jahr 3220 erforschte Weltall.
Da diese Karte nur 2D ist stimmen zwar die Abstände zwischen Sol und allen aufgeführten Ortschaften (in etwa - abhängig vom momentanen Wissensstand), nicht aber zwangsläufig die Abstände dieser anderen Locations untereinander. Die Karte kann also nur einen beschränkten Ausblick auf die tatsächlichen Verhältnisse geben.
Worauf es mir beim Erstellen der Karte hauptsächlich ging ist, die einzelnen Locations den fünf Splitterreichen der Menschheit im Jahr 3220 zuzuordnen und mir selbst ein grobes Bild von der jeweiligen, taktischen Situation machen zu können.
Einige Abstände sind dabei stark interpretiert, da keine exakten, bzw. nur grobe, Daten bis heute verfügbar sind. Und natürlich sind längst nicht alle Sterne und Stellaren Objekte drauf, die es da gibt, sondern nur die wichtigsten.

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Technik:
Die Technik der Raumschiffe ist relativ ausgereift, weshalb sich in den letzten 500 Jahren auch sehr wenig daran verändert hat. So benötigen die Raumschiffe der Serie keine Schub- oder Steuerdüsen, sondern sie besitzen einen sogenannten Gravo-Magnetfeld-Antrieb. Andererseits bedingen die physikalischen Eigenschaften des Hyperraums, in der Serie, dass dort eine Maximalgeschwindigkeit von 4,23 Lichtjahren pro Stunde nur in Ausnahmefällen (und dann auch nicht bahnbrechend) überschritten werden kann. Allerdings meiden Raumfahrer, die ihre Sinne halbwegs beisammen haben, unter normalen Umständen Raumgebiete, wo dies ermöglicht wird.
Bereits früh wird eine hochstehende Terraforming-Technik entwickelt, die es ermöglicht, selbst so lebensfeindliche Planeten, wie Venus, oder Monde, wie den Saturnmond Titan, in für Menschen bewohnbare Planeten, bzw. Monde, umzuwandeln.

Raumschiffe:
In den Kriegsflotten der fünf Splitterreiche gibt es fünf verschiedene Schiffsklassen, die sich, wegen des gemeinsamen Ursprungs, auch im Jahr 3220 nur geringfügig von einander unterscheiden - hauptsächlich bestehen diese Unterschiede in verschiedenen Schiffssystemen, wodurch die äußeren Formen und Größen, der Raumschiffe aller fünf Splitterreiche annähernd identisch sind.
Hier Ansichten der größten Kriegsschiff-Klasse. 3D-Modell von mir (das mittlerweile nicht mehr WIP ist).
Die Längen dieser fünf Raumschiffsklassen liegen zwischen 952 Metern (über Alles, also inklusive der vorderen Antennenpods), und 147 Metern.

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Staatsformen:
Von Demokratie (Farradeen-Allianz, Terranisches Reich) bis zu einer straffen Diktatur (Konföderation Deneb) ist ein bunter Mix vertreten. Wie genau zwei der Splitterreiche regiert werden knobele ich momentan noch aus - obwohl ich da bereits einige verschieden Versionen vorab favorisiere.

Hauptpersonen:
Die Titelfigur, Dean Everett Corvin und sein bester Freund, Kimi Korkonnen, sind beiden wichtigsten Personen der Serie. Um ihr Wirken und Werden dreht sich diese Geschichte, die ich vom ausgehenden zweiten Kadettenjahr beider Charaktere, bis zu ihrem späten Erwachsenenleben, in dem sie hohe militärische Ränge innehaben werden, erzählen möchte.
Das literarische Vorbild dieser Form der Erzählung ist für mich die Buchreihe um Horatio Hornblower, von C. S. Forester, der in 11 Büchern die Karriere Hornblowers vom Fähnrich, bis zum Admiral erzählt.
Zum engeren Dunstkreis der beiden Freunde zählen u.a. ihre Kommilitonen: Andrea von Garding, Rodrigo Esteban, Miriam Rosenbaum und Jayden Kerr. (Einige weitere Personen stoßen später noch dazu.)
Die maßgeblichen Antagonisten dieser Original-Fiction sind - zu Beginn - Kim Tae Yeon, und der Diktator der Konföderation Deneb, Laskarin Carom. Ich hoffe, dass es mir gelingen wird, gerade diese beiden Charaktere sowohl glaubhaft, als auch finster genug darzustellen, ohne dabei zu überzeichnen.

Veröffentlichungstakt:
Da diese Episoden etwa 300% des Umfangs einer durchschnittlichen (längeren) Episode, die ich für meine FF schreibe, haben, plane ich momentan alle 2 Jahre eine DC-Episode zu veröffentlichen. Zwischendurch möchte ich ja auch irgendwie meine anderen Schreibprojekte weiter verfolgen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DEAN CORVIN: 01. Das Ende des Imperiums
BeitragVerfasst: 29. Nov 2016 12:36 
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In den letzten beiden Wochen habe ich die Geschichte gelesen und mir wurde dabei eins klar: Ich will mehr davon haben. :thumb
Zunächst gewann ich den Eindruck so eine typische Kadetten Jugend Geschichte vor mir zu haben, doch der Eindruck verflog sehr schnell. Einer der Höhepunkte der Geschichte war die Einführung des Diktators in die Geschichte. Ein Lob dafür, dass der nicht eindimensional böse und gefühllos ist, sondern ein Mann, der durchaus auch weiß, was Freundschaft bedeutet. Andererseits scheint er von Machthunger zerfressen, und verfolgt unbeirrbar seinen Eroberungsplänen. Danke, für diesen sehr schillernden Charakter.

Was mir an der gesamten Geschichte gefiel ist die Tatsache, dass der Held der Geschichte alles andere ist, als der typische Held. In manchen Szenen kam mir Dean Corvin schon beinahe vor, wie ein Antiheld. Besonders sein Verhältnis zu den Mädchen in seinem Alter ist recht durchwachsen, um es vorsichtig auszudrücken. Ihm einen Typ wie Korkonnen an die Seite zu stellen hat mir gefallen. Trotz der Ruhe des Finnen hat er seine Momente in der Geschichte und er fällt nicht hinten runter, wie ich zuerst befürchtet hatte.

Wie in deinen anderen Geschichten auch hast du hier wieder eine Reihe schräger Charaktere entwickelt. Die drei, die mir dabei am besten gefielen waren Rian Onoro, Mila Da Veela (welch ein Name) und Moana Adamina. Aber auch der LI der Nova Solaris hat es in sich. Geschmunzelt habe ich bei "Curtis Newton", der natürlich rotes Haar hat. Diese kleine Anspielung auf Captain Future hat mir gefallen. Und Generalmajor Arolic Traren ist eine Klasse für sich. Den Typ finde ich fast schon genial.
Beinahe im Gegensatz dazu stehen die ernsten und eher ruhigen Charaktere. Oder die Sonnenscheinchen, wie Jayden Kerr. Oder so unverwüstliche Typen, wie "Don Rodrigo". Schade dass hier niemand sagte: "Was ist das nur für ein Mann". Auf eine solche Anspielung auf El Cid hatte ich eigentlich gelauert.

Die Dame Kim Tae Yeon ist ein besonderes Thema. Die hast du sehr kompliziert und zerrissen geschildert, und ich habe es geglaubt, auch wenn ich da zu Beginn so meine Zweifel hatte. Dass sie, und nicht der Diktator, der eigentlich diabolische Charakter der Geschichte ist, finde ich nicht verkehrt. Man sagt ja, dass nichts gefährlicher sei, als eine Frau, deren Liebe verschmäht wird. Diese sehr persönlichen Gründe, zusammen mit der sehr einnehmenden, besitzergreifenden Art der Koreanerin, machen den Charakter am Ende glaubwürdig. Fraglos ist Kim der schillernste Charakter der Geschichte, nicht der Titelheld, was mich am Anfang erstaunt hat. Corvin ist zwar präsent, aber er dominiert, zum Glück möchte ich sagen, nicht die Geschichte. Er ist wichtig, aber nicht omnipräsent, was der Geschichte sehr gut tut.

Was der Geschichte ebenfalls guttut ist Hilaria Mbena. Dieses sehr ironische Pummelchen habe ich beim Lesen der Geschichte ins Herz geschlossen. Das ist, neben den schrägen und zum Teil explosiven Charakteren, die ich oben genannt habe, der heimliche Star dieser Geschichte. Statt einen eisenharten Oberkommandierenden diese sehr gefühlvolle Frau in eine solche Rolle zu stecken, war eine der besten Ideen für diese Geschichte. Man spürt förmlich, dass sie sowohl den notwendigen Schmiss hat, mehrere Flottenverbände oder einen gesamten Sektor zu führen, als auch ihre mütterlichen Gefühle, in Bezug auf ihre Jungoffiziere. Dieses Dickerchen zu nehmen, statt eines durchtrainierten "Eisenbiegers", war eine tolle Idee.

Das Actionspektakel in der zweiten Hälfte der Geschichte liest sich toll. Was ich sehr begrüßte ist die Tatsache, dass es nie zu sehr in den Vordergrund tritt oder ins brutale, oder gewaltverherrlichende abdriftet, sondern eher die Tragik solcher Auseinandersetzungen dargestellt wird. Gerade solche kleinen Zwischenspiele, wie das mit Akira Yamagushi, zeigen eher die Schrecken einer solchen militärischen Auseinandersetzung. Zum Teil sehr eindringlich. Dass du da auf Hurra-Patriotismus bewusst verzichtet hast gebührt einem Sonderlob.

Was ich nur als etwas etwas zu kurz gekommen empfand, war gegen Ende das weitere Schicksal von Rian Onoro. Das hätte man auch noch etwas weiter auswalzen können, denn der Part hat wirklich Spannung pur aufgebaut, von dem ich gerne noch zwanzig Seiten mehr gehabt hätte. Was aus dieser Dame wird, erfahre ich wohl erst in der nächsten Episode? Ich hoffe zumindest, dass die nicht in der Versenkung verschwinden wird.

Insgesamt ein ganz tolles Werk, dessen Länge allein mich bereits erstaunt hat. Hier haben Entwicklungen ihren Anfang genommen, auf deren Fortsetzung ich bereits jetzt neugierig bin. Wer auf Military-Science Fiction oder Space-Opera steht, der bekommt hier wirklich alles geboten, was eine solche Geschichte braucht. :mclap :Drclap :)

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 Betreff des Beitrags: Re: DEAN CORVIN: 01. Das Ende des Imperiums
BeitragVerfasst: 26. Jan 2017 10:12 
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Die Geschichte ist für mich eine deiner besten.
Insgesamt schließe ich mich ohne Vorbehalte Joe an. Her mit einer Fortsetzung. :first

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 Betreff des Beitrags: Re: DEAN CORVIN: 01. Das Ende des Imperiums
BeitragVerfasst: 27. Jan 2017 17:50 
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Verdammich - auf dieses Post zu antworten habe ich total vergessen.

Joe Fresco hat geschrieben:
In den letzten beiden Wochen habe ich die Geschichte gelesen und mir wurde dabei eins klar: Ich will mehr davon haben. :thumb
Zunächst gewann ich den Eindruck so eine typische Kadetten Jugend Geschichte vor mir zu haben, doch der Eindruck verflog sehr schnell. Einer der Höhepunkte der Geschichte war die Einführung des Diktators in die Geschichte. Ein Lob dafür, dass der nicht eindimensional böse und gefühllos ist, sondern ein Mann, der durchaus auch weiß, was Freundschaft bedeutet. Andererseits scheint er von Machthunger zerfressen, und verfolgt unbeirrbar seinen Eroberungsplänen. Danke, für diesen sehr schillernden Charakter.


Dieser Charakter hat mir beim Schreiben sehr viel Spaß gemacht. Mit jeder Zeile kamen mir neue Ideen zu dieser Figur, und ich hätte einen ganzen Roman nur mit dem schreiben können. War wirklich schwer mich von dieser Figur, zugunsten der Geschichte, loszureißen.

Joe Fresco hat geschrieben:
Was mir an der gesamten Geschichte gefiel ist die Tatsache, dass der Held der Geschichte alles andere ist, als der typische Held. In manchen Szenen kam mir Dean Corvin schon beinahe vor, wie ein Antiheld. Besonders sein Verhältnis zu den Mädchen in seinem Alter ist recht durchwachsen, um es vorsichtig auszudrücken. Ihm einen Typ wie Korkonnen an die Seite zu stellen hat mir gefallen. Trotz der Ruhe des Finnen hat er seine Momente in der Geschichte und er fällt nicht hinten runter, wie ich zuerst befürchtet hatte.


Ja, das Gespann Dean/Kimi war am Ende gar nicht so einfach umzusetzen.
Ich habe Dean auch bewusst nicht das Kommando überlassen, nachdem der Frachter auf dem Mond abgeschmiert ist. Dass Kimi in solchen Situationen mal das Heft in die Hand nimmt, war daher von vornherein geplant. Nur nicht wann und wie. Das herauszufinden war die eigentliche Schwierigkeit dabei.

Joe Fresco hat geschrieben:
Wie in deinen anderen Geschichten auch hast du hier wieder eine Reihe schräger Charaktere entwickelt. Die drei, die mir dabei am besten gefielen waren Rian Onoro, Mila Da Veela (welch ein Name) und Moana Adamina. Aber auch der LI der Nova Solaris hat es in sich. Geschmunzelt habe ich bei "Curtis Newton", der natürlich rotes Haar hat. Diese kleine Anspielung auf Captain Future hat mir gefallen.


He, he, he...
Ja, der Future. Zuerst wollte ich im Grunde nur einen Hobbel mit dem Vornamen Curtis, und einen mit dem Nachnamen Newton. Irgendwann konnte ich dann aber der Versuchung nicht widerstehen diese kleine Anspielung auf Captain Future einzubauen.

Mila Da Veela war ein Spontaneinfall. Sowohl der Name, als auch der Charakter. Zuerst sollte ihr General allein im Vordergrund stehen, doch dann reizte mich dieser Oberst ungemein.

Von Rian Onoro wird man noch so Einiges hören, das steht mal fest. Ich habe vor, sie von der Nebenfigur in dieser Episode zu einer Hauptfigur in künftigen Episoden zu entwickeln.

Joe Fresco hat geschrieben:
Und Generalmajor Arolic Traren ist eine Klasse für sich. Den Typ finde ich fast schon genial.


Solche Typen habe ich zu gerne in meinen Geschichten. Mich freut umso mehr, wenn er dir gefallen hat. :)

Joe Fresco hat geschrieben:
Beinahe im Gegensatz dazu stehen die ernsten und eher ruhigen Charaktere. Oder die Sonnenscheinchen, wie Jayden Kerr. Oder so unverwüstliche Typen, wie "Don Rodrigo". Schade dass hier niemand sagte: "Was ist das nur für ein Mann". Auf eine solche Anspielung auf El Cid hatte ich eigentlich gelauert.


Ganz ehrlich? Ich war drauf und dran den Spruch zu bringen. :centauri9

Joe Fresco hat geschrieben:
Die Dame Kim Tae Yeon ist ein besonderes Thema. Die hast du sehr kompliziert und zerrissen geschildert, und ich habe es geglaubt, auch wenn ich da zu Beginn so meine Zweifel hatte. Dass sie, und nicht der Diktator, der eigentlich diabolische Charakter der Geschichte ist, finde ich nicht verkehrt. Man sagt ja, dass nichts gefährlicher sei, als eine Frau, deren Liebe verschmäht wird. Diese sehr persönlichen Gründe, zusammen mit der sehr einnehmenden, besitzergreifenden Art der Koreanerin, machen den Charakter am Ende glaubwürdig. Fraglos ist Kim der schillernste Charakter der Geschichte, nicht der Titelheld, was mich am Anfang erstaunt hat. Corvin ist zwar präsent, aber er dominiert, zum Glück möchte ich sagen, nicht die Geschichte. Er ist wichtig, aber nicht omnipräsent, was der Geschichte sehr gut tut.


Vielen Dank.
Ich wollte von Beginn an keinen übermächtigen Alleskönner als Titelfigur. Die Leser sollen sich mit ihm identifizieren können, was schwer fällt, wenn er zu viel auf der Pfanne hat.

Joe Fresco hat geschrieben:
Was der Geschichte ebenfalls guttut ist Hilaria Mbena. Dieses sehr ironische Pummelchen habe ich beim Lesen der Geschichte ins Herz geschlossen. Das ist, neben den schrägen und zum Teil explosiven Charakteren, die ich oben genannt habe, der heimliche Star dieser Geschichte. Statt einen eisenharten Oberkommandierenden diese sehr gefühlvolle Frau in eine solche Rolle zu stecken, war eine der besten Ideen für diese Geschichte. Man spürt förmlich, dass sie sowohl den notwendigen Schmiss hat, mehrere Flottenverbände oder einen gesamten Sektor zu führen, als auch ihre mütterlichen Gefühle, in Bezug auf ihre Jungoffiziere. Dieses Dickerchen zu nehmen, statt eines durchtrainierten "Eisenbiegers", war eine tolle Idee.


Die Tante ist mir beim Schreiben richtig ans Herz gewachsen. Ich glaube, das merkt man auch.
Für diesen Part wollte ich einen Menschen haben, den jeder irgendwie nachvollziehen kann. Da kam mir das "Pummelchen" in den Sinn. Warum sollten Leute mit hervorragenden strategischen und taktischen Skills die Muskelmaschinen sein? Da ist Köpfchen gefragt, und das hat sie.

Zudem wollte ich keine gefühlskalte Maschine, sondern jemanden mit Herz. Einen Kommandeur, dem die ihm unterstellten Menschen nicht egal sind, und der trotz der Einsicht gewisser, militärischer Notwendigkeiten niemals Schachfiguren in seinen Untergebenen sieht. Ich denke, dass mir das mit Hilaria Mbena gelungen ist. Trotz des Dienstes beim Militär ist sie zu allererst Mensch geblieben.

Joe Fresco hat geschrieben:
Das Actionspektakel in der zweiten Hälfte der Geschichte liest sich toll. Was ich sehr begrüßte ist die Tatsache, dass es nie zu sehr in den Vordergrund tritt oder ins brutale, oder gewaltverherrlichende abdriftet, sondern eher die Tragik solcher Auseinandersetzungen dargestellt wird. Gerade solche kleinen Zwischenspiele, wie das mit Akira Yamagushi, zeigen eher die Schrecken einer solchen militärischen Auseinandersetzung. Zum Teil sehr eindringlich. Dass du da auf Hurra-Patriotismus bewusst verzichtet hast gebührt einem Sonderlob.


Danke auch dafür.
Ich persönlich mag den Hurra-Patriotismus eines Tom Clancy nicht sonderlich, obwohl seine Bücher absolut spannend und lesenswert sind. Hätte er da etwas zurück geschaltet - diese Bücher wären nochmal so gut.
In diese Falle wollte ich ganz bewusst nicht tappen. Darum habe ich mir, rund um diese Parts, immer wieder Gedanken gemacht, wie ich sie am besten schreibe.

Joe Fresco hat geschrieben:
Was ich nur als etwas etwas zu kurz gekommen empfand, war gegen Ende das weitere Schicksal von Rian Onoro. Das hätte man auch noch etwas weiter auswalzen können, denn der Part hat wirklich Spannung pur aufgebaut, von dem ich gerne noch zwanzig Seiten mehr gehabt hätte. Was aus dieser Dame wird, erfahre ich wohl erst in der nächsten Episode? Ich hoffe zumindest, dass die nicht in der Versenkung verschwinden wird.


Wie oben angemerkt: Man wird noch viel von ihr hören.
Was natürlich bis jetzt nur ich als Autor wusste: In der nächsten Episode wird es einen längeren (und hoffentlich spannenden) Part mit ihr geben. Genau aus diesem Grund habe ich auf exakt die zwanzig Seiten verzichtet, die du hier vermisst hast, denn die brauche ich für die nächste Episode. Hätte ich diesen Part hier länger behandelt, so wäre die Handlung um Rian zweigeteilt worden. Das wollte ich vermeiden. In Episode Zwei möchte ich den Part lieber am Stück abhandeln. Ich denke, das ist, für das Gesamtwerk, am Ende die bessere Lösung.

Joe Fresco hat geschrieben:
Insgesamt ein ganz tolles Werk, dessen Länge allein mich bereits erstaunt hat. Hier haben Entwicklungen ihren Anfang genommen, auf deren Fortsetzung ich bereits jetzt neugierig bin. Wer auf Military-Science Fiction oder Space-Opera steht, der bekommt hier wirklich alles geboten, was eine solche Geschichte braucht. :mclap :Drclap :)


Ich bin überwältigt, dass es dir so gut gefiel.
Normalerweise habe ich bei Original-Fiction immer etwas Bedenken, ob ein solches, nicht in der breiten Masse bekanntes, Universum, wie z.B. STAR TREK auch Interessenten findet. Aber offensichtlich (auch in diversen Archiven) doch, wie ich zu meiner Freude feststelle.
Darüber freue ich mich, wie ein Schnitzel. :) :) :)

Merlin hat geschrieben:
Die Geschichte ist für mich eine deiner besten.
Insgesamt schließe ich mich ohne Vorbehalte Joe an. Her mit einer Fortsetzung. :first


Vielen Dank.
Die Fortsetzung wird es definitiv nächstes Jahr geben. :nsun

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 Betreff des Beitrags: Re: DEAN CORVIN: 01. Das Ende des Imperiums
BeitragVerfasst: 24. Mär 2017 17:11 
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Da bin ich schon jetzt gespannt.

Dass Rian Onoro noch weiter auftreten wird freut mich denn die gefällt mir. :thumb Das arme Mädchen in den Händen von Tae Yeon. Oh - oh, man darf gespannt sein. :viking

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 Betreff des Beitrags: Re: DEAN CORVIN: 01. Das Ende des Imperiums
BeitragVerfasst: 29. Mär 2017 17:59 
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Joe Fresco hat geschrieben:
Das arme Mädchen in den Händen von Tae Yeon. Oh - oh, man darf gespannt sein. :viking


Oh ja, das darf man. ;)

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